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Ein Ziel bei der Wiedervernässung von Mooren ist neues Torfwachstum, um die Funktion des Moores als langfristige Kohlenstoffsenke wiederherzustellen. Dieser neue Torf unterscheidet sich in seinen chemischen und physikalischen Eigenschaften deutlich vom darunterliegenden, in der Regel stark degradierten Torf, und wird im Rahmen des Projektes WETSCAPES2.0 näher untersucht. Für eine Abschätzung der Speicherfunktion ist es wichtig, die Mächtigkeit der neuen Torfauflage zu kennen, die aufgrund der Mikrotopographie in Mooren mit Schlenken und Bulten vermutlich räumlich sehr variabel ist. Diese räumliche Variabilität soll daher in dieser Arbeit abgeschätzt werden. Dazu sollen detaillierte Geländeaufnahmen (Mächtigkeit der Auflage, Mikrotopographie, Wassergehalt) und laboranalytische Methoden (Glühverlust, evtl. Trockenrohdichte) durchgeführt und mit Hilfe geostatischer Verfahren ausgewertet werden. Ziel ist es, Muster der Torfneubildung in Abhängigkeit von standörtlichen Faktoren wie Relief, Wasserstandsdynamik und Vegetationsstruktur zu identifizieren und so ein besseres Verständnis der initialen Akkumulationsprozesse zu erlangen.
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