Auswirkung des zukünftigen Wasserbedarfes von Oberzentren auf die öffentliche Trinkwasserversorgung am Beispiel der Hansestadt Stralsund

Die Hansestadt Stralsund wird derzeit von drei Wasserwerken ausreichend mit Trinkwasser versorgt. Die kurzfristige Ansiedlung von wasserintensiven Industrieunternehmen zeigen bereits in anderen Regionen Deutschlands große Nutzungskonflikte in der Grundwasserbewirtschaftung und Engpässe in der öffentlichen Wasserversorgung. Neben anderen Kommunen erhält auch die Hansestadt Stralsund regelmäßig Anfragen zu potentiellen Industrieansiedlungen, die den gesicherten Wasserbedarf im Versorgungsgebiet erheblich überstiegen. Im Zusammenhang mit zunehmenden Wetterextremen und den daraus resultierenden Auswirkungen auf den Wasserhaushalt sowie die Veränderung des Verbrauchsverhaltens sollen verschiedene Fragestellungen untersucht werden: Analyse des zukünftigen Trinkwasserbedarfs mit Auswirkungen auf die genutzten Wasserdargebote; Szenario: kurzfristige Industrieansiedlung mit hohem Wasserbedarf, Erschließung potentieller Wasserdargebote an weiteren Standorten; Optimierung, Erweiterung und Neubau von Wasseraufbereitungsanlagen; Untersuchungen zur Optimierung der Verteilnetze (mit der Netzberechnungssoftware STANET) unter Einbeziehung der erforderlichen Rohrnetzrehabilitation.
(Die Themenbereiche dienen der Orientierung, konkrete Aufgabenstellungen ergeben sich aus dem Umfang der Abschlussabeit)


Geeignet als Bachelorarbeit, Masterarbeit, sonstige
Ort: Rostock, Stralsund
Datum: 04.04.2025
Professur Wasserwirtschaft

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