Nutzung von historischen Karten und GIS für den eigentumsrechtlichen Nachweis kirchlicher Liegenschaften

Autor:
Leppin, D.; Rausch, R.; Zinndorf, S.; Hasse, B.; Schmidt, F.
In:

Zeitschrift für Vermessungswesen

Auflage: 2000/4
Seite: 130 - 135
Jahr: 2000

Einordung:
Institut: Professur Geodäsie und Geoinformatik

Abstract:
Durch die Bodenreform in der DDR nach 1945 wurden in Mecklenburg ca. 6600 ha Kirchenländereien enteignet, für die zwischen 1751 und 1896 Erbpachtverträge abgeschlossen wurden. Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs beantragt mit Erfolg seit 1992 bei der Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS) die Rückgabe der widerrechtlich enteigneten Ländereien im Wege der Vermögenszuordnung. Die exakte Lage der Flächen wird mit Hilfe der historischen Flurkarten der Direktorialvermessung (1756-1780) und den aktuellen Katasterkarten ermittelt. Der vorliegende Artikel beschreibt den verfahrensweg zur Antragsvorbereitung mit dem Schwerpunkt der digitalen Bearbeitung der historischen Karten.

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Letzte Änderung des Eintrages: 07.01.2002

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