|
Eignung verschiedener Arten von Wildherbivoren zur Pflege ausgewiesener FFH-Gebiete mit vormaliger militärischer Nutzung
Projektleitung:
Prof. Dr. N. Wrage-Mönnig
Förderung: Heinz Sielmann Stiftung
Kooperation:
Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin
Zeitraum: 2016-2019
Einordung:
Institut: Professur Grünland- und Futterbauwissenschaften
Projektbeschreibung:
In einer ungefähr 1860 ha großen Wildniskernzone in der westlich von Berlin gelegenen Döberitzer Heide werden seit 2010 ganzjährig und ohne menschliche Eingriffe Wisente und Przewalskipferde zur Landschaftspflege und –gestaltung eingesetzt. Im Rahmen des seit 15. Februar 2016 laufenden Forschungs- und Promotionsprojektes zum Thema „Eignung von Wisenten und Przewalskipferden zur Pflege eines ausgewiesenen FFH-Gebietes mit ehemaliger militärischer Nutzung“ werden über einen Zeitraum von vier Jahren Untersuchungen mit den Themenschwerpunkten Biotelemetrie, Nahrungsmittelanalytik, Bestandsentwicklung und Gesundheitsmonitoring an den eingesetzten Tieren durchgeführt.
Ziel der Arbeit ist es, unter Berücksichtigung der ökologischen und klimatischen Gegebenheiten der Sielmann Naturlandschaft Döberitzer Heide einzuschätzen, 1) inwieweit die artspezifischen nutritiven Bedürfnisse der eingesetzten Megaherbivoren (Wisent, Przewalskipferd) erfüllt werden, 2) inwieweit diese Arten jeweils zur Offenhaltung der Landschaft und damit zur Sicherung der ausgewiesenen FFH-Gebiete beitragen und 3) ab welcher Bestandsdichte artspezifische Kapazitätsgrenzen für diese Megaherbivoren zu ziehen sind. Die praxisorientierte Studie setzt sich zusätzlich das Ziel, Empfehlungen zur Übertragbarkeit der Nutzung von einheimischen Wildherbivoren zur Landschaftspflege ähnlicher Flächen zu geben.
Bearbeiter:
Luisa Zielke, Jürgen Müller
Zum Projekt: Mitarbeiter,
Publikationen
Weitere Projekte im Forschungsteilschwerpunkt
Letzte Änderung des Projekteintrages:
17.02.2017
|