Kommunale Gewässer gemeinschaftlich entwickeln im urbanen Raum

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Ralf Bill

Förderung: BMBF NAWAM / REWAM

Kooperation: Professur für Wasserwirtschaft, Professur für Hydrologie, Eurawasser, Biota, Wasser- und Bodenverband

Zeitraum: 01.07.2015 - 31.01.2018

Einordung:
Institut: Professur Geodäsie und Geoinformatik

 

Projektbeschreibung:
m diesem BMBF-geförderten Verbundprojekt arbeiten mehrere Projektpartner der Stadt Rostock zusammen, mit dem Ziel, unter aktiver Integration der Öffentlichkeit ein stadtübergreifendes strategisches Gewässerentwicklungskonzept für Rostock zu entwerfen.

Im Rostocker Raum existiert eine Vielzahl von unterschiedlichen, stark vernetzten Gewässerformen und Nutzungen. Ein Großteil der Gewässer ist aufgrund ihrer Größe nach Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) nicht berichtspflichtig. Entsprechend bestehen bisher kaum Konzepte für eine angemessene Zustandserfassung und für die Ableitung von Maßnahmen zur Herstellung und Sicherung eines guten ökologischen Zustandes.

In diesem Projekt soll deshalb umsetzungsorientiert die ökologische Entwicklung dieser Gewässer mit dem Aspekt des Hochwasserschutzes sowie den vielfältigen Nutzungsansprüchen einer Stadtgesellschaft in Übereinstimmung gebracht werden. Hierfür wird ein Satz neuer Methoden, wie web-basiertes Datenmanagement, modellbasierte Zustandsermittlung, praktikable ökologische Zustandsanalyse für Kleingewässer, angepasste Gewässerunterhaltung, Öffentlichkeitsbeteiligung über Workshops entwickelt und angewandt. Das Gewässerentwicklungskonzept umfasst das gesamte Stadtgebiet und wird gewässerspezifisch die vorhandenen Defizite, Entwicklungspotentiale und Handlungsfelder zur Erreichung der Ziele der WRRL, des Hochwasserschutzes sowie weiterer Ansprüche dokumentieren.

Die Professur für Geodäsie und Geoinformatik entwickelt verbesserte GIS- und Fernerkundungsmethoden zur Ableitung relevanter Geodaten (Landnutzung, Rauigkeit, präzise DGM, Gerinneparameter) und stellt eine webbasierte Geodateninfrastruktur für die Partner bereit. Zudem soll die stärkere Bürgerbeteiligung durch Web-Technologien ermöglicht werden.

Bearbeiter: Christian Jungnickl, Ferdinand Vettermann

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Letzte Änderung des Projekteintrages: 17.02.2017

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