Untersuchungen zu Beziehungen zwischen dem ovarspeziefischen Anti-Müller-Hormon und Fertilitätsparametern bei Jungkühen

Projektleitung: Dr. A. Vernunft / Prof. Mohr

Förderung:

Kooperation: FBN Dummerstorf / LFA MV

Zeitraum: Frühjahr / Sommer 2016

Einordung:
Institut: Professur Tiergesundheit und Tierschutz

 

Projektbeschreibung:
Hintergrund
Das Anti-Müller-Hormon wird bei weiblichen Rindern ausschließlich von Granulosazellen kleinerer Follikel im Ovar gebildet. Umso mehr Eizellen, umgeben von Granulosazellen, in einem Ovar enthalten sind, umso höhere Hormonkonzentrationen lassen sich im peripheren Blut messen. Die Anzahl der Eizellen, die ein Tier vorrätig hat, ist bereits mit der Geburt festgelegt und variiert zwischen den Tieren einer Herde. Ob es für die Fertilität eines Rindes von Vorteil ist mit einer überdurchschnittlichen Anzahl von Eizellen ausgestattet zu sein, ist noch nicht ausreichend geklärt.

Fragestellung/Thesen
• Die Fertilität eines Rindes ist unter anderem abhängig von der Anzahl der Eizellen in den Ovarien (ovarielle Funktionsreserve).
• Die ovarielle Funktionsreserve lässt sich über den AMH-Plasmaspiegel schätzen.
• Die Fertilität eines Rindes kann anhand von Fruchtbarkeitskennzahlen des betrieblichen Herdenmanagements abgeleitet werden.

Vorarbeiten/Aufgaben
Für dieses Projekt wurden vor ca. einem Jahr 1000 Jungrinder beprobt und ihre AMH-Plasmakonzentrationen ermittelt. Von diesen Tieren sind weiterhin die Fruchtbarkeitskennzahlen (Besamung, Kalbung) und Leistungsdaten (Milch, Gesundheit) erfasst worden. In Zusammenarbeit mit der Landesforschungsanstalt MV / Institut für Tierproduktion und dem Leibniz-Institut für Nutztierbiologie gilt es nun diese Daten aufzubereiten, zu ergänzen und statistisch zu analysieren und zu interpretieren. Dabei wird gerne Freiraum für eigene Ideen zur Auswertung gegeben.

Bearbeiter: Lisa Ringel

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Letzte Änderung des Projekteintrages: 20.01.2016

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