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Heißwasserextraktionsreaktor - Entwicklung einer dezentralen Lignozellulose-Aufschlusstechnologie für effizientere stoffliche und energetische Nutzungen
Projektleitung:
Prof. Dr. Norbert Kanswohl
Förderung: BMWi (Projektträger AiF)
Kooperation:
TAB GmbH, STEROS GmbH, Fakultät Maschinenbau
Zeitraum: 10/2012 - 04/2015
Einordung:
Institut: Professur Agrartechnologie und Verfahrenstechnik
Projektbeschreibung:
Ziel ist es, einen Heißwasserextraktionsreaktor (HCW-Reaktor) zu entwickeln, um - Wasser im subkritischen Zustand (ca. 160 °C/ 8 bar) als Lösungsmittel verwendend - Hemizellulosen langsam aus den Lignozellulosekomplexen pflanzlicher Reststoffe (Stroh) herauszutrennen. Der HCW-Reaktor soll im dezentralen Maßstab im Landwirtschaftsbereich eingesetzt werden. Für die notwendige Wärmeenergiebereitstellung wird Abwärme des Verstromungsprozesses der BHKW von Biogasanlagen genutzt. Die Verfahrensrentabilität soll anhand der Aufschlussprodukte Bioethanol, Biogas und Aktivkohle nachgewiesen werden; die erzielten Erträge zu diesen Produkten werden jenen Erträgen gegenübergestellt, die ohne den Aufschluss erzielbar sind. Einbezogen werden dazu auch die übrigen Prozesskosten (Arbeit, Prozesswasser).
Bearbeiter:
Dipl. Ing. Thomas Geick, Dr. Mathias Schlegel, Dipl. Chem Margitta Beck
Zum Projekt: Mitarbeiter,
Publikationen
Weitere Projekte im Forschungsteilschwerpunkt
Letzte Änderung des Projekteintrages:
22.10.2019
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