Ökotoxikologische Analysen und Wirkungsgrad der Flugbrandresistenzrandresistenter Weizen

Projektleitung: Frau Prof. Broer

Förderung:

Kooperation:

Zeitraum: 2009-2012

Einordung:
Institut: Professur Agrobiotechnologie

 

Projektbeschreibung:
Hintergrund: Weizen ist eines der weltweit bedeutendsten Nahrungsmittel. Alljährlich verursachen Krankheiten, insbesondere Pilzkrankheiten, und Schädlinge jedoch große Ernteverluste. Durch den Einsatz von chemischen Beizmitteln wurden speziell samenbürtige Pilzkrankheiten unterdrückt, die vor einigen Dekaden noch Ernteausfälle von weit über 50% bewirkt haben. Zusätzlich zu Ausfallschäden, kommt es zum Teil auch durch Anreicherungen von Pilztoxinen zu erheblichen Qualitätsverlusten. In der Vergangenheit haben solche Anreicherungen von Pilztoxinen häufig zu Massenvergiftungen geführt. Die letzte Massenvergiftung in Europa mit 200 Erkrankten und 7 Toten wurde 1951 in Südfrankreich dokumentiert. Seit dem Verzicht auf chemische Beizung im biologischen Pflanzenbau oder durch Nachbau in vielen Entwicklungsländern, haben vor allem samenbürtige Brandpilze wieder deutlich zugenommen. Brandpilze zeichnen sich dadurch aus, dass sie in der Pflanze (systemisch) wachsen und somit in späteren Stadien nicht bekämpft werden können. An der ETH Zürich wurde unter Leitung von Herrn Dr. Sautter eine Strategie entwickelt, den Weizen auf natürliche Weise gegen den gefürchteten Flug- und den Steinbrand zu schützen.

Bearbeiter:

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Letzte Änderung des Projekteintrages: 11.02.2014

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