Verbundprojekt Entwicklung und
Untersuchung der Pollenausbreitung plastidärer Markergene im Freiland und unter Gewächshausbedingungen

Projektleitung: Frau Prof. Broer

Förderung: Bundesministerium für Biuldung und Forschung

Kooperation: Projektträger Jülich

Zeitraum: 2008-2011

Einordung:
Institut: Professur Agrobiotechnologie

 

Projektbeschreibung:
Hintergrund: Die Koexistenz von Landwirtschaft mit und ohne Gentechnik hängt wesentlich davon ab, wie stark eine Verbreitung der Transgene über den Pollen möglich ist. Für spezielle Eigenschaften in transgenen Pflanzen könnte es von Bedeutung sein, die pollenvermittelte Verbreitung von Transgenen zu verhindern. Eine Möglichkeit, die Anwesenheit von Transgenen in Pollen zu vermeiden, ist die Lokalisation der neuen Gene in Plastiden. Diese werden in Angiospermen in der Regel nur mütterlich vererbt. Im Rahmen der Biosicherheitsforschung soll daher überprüft werden, ob die Lokalisation von Transgenen in Plastiden ein effektives Confinementsystem darstellt. Im Gewächshaus konnte an Tabakpflanzen gezeigt werden, das Plastiden mit einer Frequenz von 10-4 bis 10-5 (Svab and Maliga (2007) und 1.6 x 10-5 (Ruf et al. 2007) durch den Pollen übertragen werden können. Ob das im Freiland ähnlich ist, ist bisher unbekannt.

Bearbeiter: Patricia Horn

Zum Projekt: Mitarbeiter, Publikationen
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Letzte Änderung des Projekteintrages: 11.02.2014

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