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Analyse embryonaler und perinataler Ferkelverluste – eine Studie an fruchtbarkeitsbetonten Sauenlinien in mitteldeutschen Schweinezuchtbetrieben
Projektleitung:
Prof. Brüssow, Prof. Mohr, Prof Wähner
Förderung:
Kooperation:
FBN, Hochschule Bernburg
Zeitraum: 2005 - 2010
Einordung:
Institut: Professur Tiergesundheit und Tierschutz
Projektbeschreibung:
Die Optimierung der Anzahl vitaler Ferkel mit ausgeglichenen Geburtsmassen stellt das größte Potenzial bezüglich der Fruchtbarkeit beim Schwein dar. Die Thematik ist unter den Aspekten Ökonomie, Ethik und Tierschutz außerordentlich bedeutsam. Für eine hohe Anzahl vitaler und Aufzucht würdiger Ferkel je Wurf ist es notwendig, das Reproduktionspotential von Sauen weitgehend auszuschöpfen. Dieses wird wesentlich durch die Parameter Anzahl ovulierter Eizellen, die Befruchtungsrate sowie den Anteil embryonaler und fetaler Verluste charakterisiert. Diese werden beim Schwein in älteren Arbeiten auf etwa 30% geschätzt. Angaben zur Höhe der embryonalen/fetalen Verluste in modernen Zuchtpopulationen sowie zum Zeitraum ihres Auftretens fehlen weitestgehend. Sie bilden jedoch eine wesentliche Grundlage für die Untersuchung kausal und genetisch bedingter Embryonal-/Fetalverluste. Die Untersuchungen zur embryonalen und fetalen Mortalität wurden in einem Praxisbetrieb an drei biologisch wichtigen Zeitpunkten durchgeführt: (1) frühembryonale Entwicklung im Eileiter (2. Tag post coitum), (2) Ende der embryonalen Entwicklungsphase (30. Trächtigkeitstag; TT) sowie (3) Beginn der fetalen Endreifung (80. TT). Die Untersuchungen zur perinatalen Mortalität fanden in zwei Schweinezuchtbetrieben statt.
Bearbeiter:
Kathleen Fischer
Zum Projekt: Mitarbeiter,
Publikationen
Weitere Projekte im Forschungsteilschwerpunkt
Letzte Änderung des Projekteintrages:
13.04.2010
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