Phytoremediation von kontaminierten Auenböden im Wolga-Einzugsgebiet : Teil Biotechnologie und chemisch-analytische Erfolgskontrolle
Phytoremediation von kontaminierten Auenböden im Wolga-Einzugsgebiet : Teil Biotechnologie und chemisch-analytische Erfolgskontrolle

Projektleitung: Prof. Dr. P. Leinweber

Förderung: BMBF, Forschungszentrum Karlsruhe, Bereich Wassertechnologie und Entsorgung

Kooperation: UFZ-Leipzig-Halle GmbH; Martin-Luther Universität Halle; VNIIGM Moskau

Zeitraum: 2007-2010

Einordung:
Institut: Professur Bodenkunde

 

Projektbeschreibung:
1. Gesamtziel im Verbundprojekt ist der wissenschaftliche Nachweis der in situ-Sanierung kontaminierter Auenböden im Wolga-Einzugs-
gebiet. Teilziele dieses Antrages sind:
* Erhöhung der Remediationsleistung schnellwachsender Baumarten durch
Inokulation mit standorttypischen Mykorrhizapilzen und Helferbakterien
*Chemisch-analytischer Nachweis der Dekontamination und der dabei wir-
kenden Mobilisierungs- und Transferprozesse

2.
* Selektion, Isolierung, Vermehrung standorttypischer Mykorrhizapilze und Helferbakterien, Herstellung der Inokulate mit Weiden und Pappeln; Übertragung der inokulierten Pflanzen auf Gefäß- und Frei-landversuche des Verbundes
* Methodenentwicklung für chemische Spezialanalytik zur Erfassung der Bindungsformen und Spezies anorganischer und organischer Schadstoffe mit selektiver Extraktion, sequentiellen Fraktionen, chromatogra-phischen, atom-, röntgen- und massenspektrometrischen Techniken. Die Anwendung dieser Methoden dient zum Screening der Kontaminations-situation und zur Erfolgskontrolle (Reduzierung der Schadstoff-gehalte)nach Anbau der schnellwachsenden Bäume.

3.
* Sicherung der Schutzrechte an Mikroorganismen sowie Wissenschafts-
transfer für kommerzielle Anwendungen

Bearbeiter:

Zum Projekt: Mitarbeiter, Publikationen
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Letzte Änderung des Projekteintrages: 10.03.2011

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