Populationsgenetische Untersuchungen in Verticillium dahliae Kleb.

Projektleitung: Prof. Dr. A. v. Tiedemann

Förderung: DFG

Kooperation:

Zeitraum: 1998 bis 2000

Einordung:
Institut: Professur Phytomedizin
Teilschwerpunkt: Erfassung und Auswertung umweltrelevanter Kenngrößen

 

Projektbeschreibung:
Der bodenbürdige pflanzenpathogene Pilz V. dahliae ist weltweit verbreitet. Sein Wirtspflanzenkreis umfaßt diverse
dikotyle Kulturpflanzen, ohne daß bislang von einer Wirtsspezifität ausgegangen wurde. In jüngerer Zeit gibt es
aber Hinweise auf die Existenz hoch spezialisierter Herkünfte, insbesondere unter dem Einfluß enger Frucht-
folgen, die das in Frage stellt. Daraus entstand die Hypothese, daß neben der bereits an Brassica-Arten beschrie-
benen Varietät longisporum weitere wirtsspezifische Varietäten des Pilzes existieren. In diesem Projekt wurde die
intraspezifische Differenzierung von V. dahliae charakterisiert und in Beziehung zur Fruchtfolge gesetzt. Anhand
von Isolaten aus verschiedenen Wirtspflanzen und unterschiedlicher geografischer Herkunft wurden morpholo-
gische, physiologische und molekulargenetische Eigenschaften ermittelt und diese dann in Beziehung zur Wirts-
spezifität und Virulenz der Isolate gesetzt. Ziel war die Erarbeitung von Methoden, mit deren Hilfe eine gegebene
Feldpopulation von V. dahliae nicht nur quantitativ, sondern aus qualitativ hinsichtlich ihrer realen Gefährdung für eine anzubauende Fruchtart eingeschätzt werden kann.

Bearbeiter: Prof. v. Tiedemann, K. Zeise

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Letzte Änderung des Projekteintrages: 26.01.2005

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