Entwicklung von Strategien zur Bekämpfung der Anthraknose bei der Lupine

Projektleitung: Prof. Dr. v. Tiedemann

Förderung: GFP

Kooperation:

Zeitraum: 1997 bis 2001

Einordung:
Institut: Professur Phytomedizin
Teilschwerpunkt: Erfassung und Auswertung umweltrelevanter Kenngrößen

 

Projektbeschreibung:
In den letzten Jahren ist ein dramatischer Einbruch in der Lupine durch die Anthraknose zu verzeichnen gewesen.
Ursache ist der Schadpilz Colletotrichum acutatum. Die Folgen betreffen besonders die nordöstlichen Anbau-
gebiete Deutschlands (Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg), wo die Lupine auf Grund der leichten Böden
von großer Bedeutung ist.
In dem Projekt ging es in erster Linie um die Erarbeitung von Saatgutbehandlungsverfahren, mit deren Hilfe
die Verschleppung des samenbürtigen Erregers in die nächste Saison unterbunden werden kann. Dies ist
besonders wichtig, um wieder gesundes Saatgut erzeugen zu können. Die Verbreitung des Erregers im Bestand,
obwohl von nachrangiger Bedeutung, wurde ebenfalls untersucht. Auch Möglichkeiten einer Fungizidstrategie sind
einbezogen. Voruntersuchungen wurden 1997 und 1998 mit Institutsmitteln durchgeführt, von 199 bis 2001 im
Rahmen eines GFP-Projektes intensiv fortgesetzt und abgeschlossen.

Bearbeiter: Prof. Dr. v. Tiedemann, Dr. Amelung, K. Ollendorf

Zum Projekt: Mitarbeiter, Publikationen
Weitere Projekte im Forschungsteilschwerpunkt

 

Letzte Änderung des Projekteintrages: 06.02.2003

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