Integration des Wasserbüffels in die Wertschöpfungsketten der Paludikultur und der pflanzenbasierten Bioökonomie
Teilprojekt: Beweidungseffekte und Biodiversität

Projektleitung: Dr. J. Müller

Förderung: BMBF

Kooperation: Universität Greifswald, örtliche Landwirtschaftsbetriebe

Zeitraum: 2022-2025

Einordung:
Institut: Professur Grünland- und Futterbauwissenschaften

 

Projektbeschreibung:
Das Ziel des Projektes besteht darin, Bausteine für ein zertifiziertes Modell zur Verwertung pflanzlicher Aufwüchse durch Wasserbüffel auf nassen Mooren zu entwickeln. Dies ist für Vorpommern, aber auch die
norddeutsche Tiefebene insgesamt relevant, da mittelfristig davon auszugehen ist, dass Niedermoore im Rahmen von Klimaschutzmaßnahmen zunehmend wiedervernässt werden. Mit dem Projekt soll die Basis für neue, angepasste Geschäftsmodelle im Bereich Landwirtschaft, Landschaftspflege und Tourismus gelegt werden.
Mit der Haltung von Wasserbüffeln kann eine Fleischerzeugung auf wiedervernässten Flächen aufrecht erhalten werden. Vorteile von Büffel- im Vergleich zu Rindfleisch ergeben sich durch diätetische Vorzüge (1,1 g weniger Fett und 40 mg weniger Cholesterin pro 100 g Fleisch) als auch durch Verfahrensvorzüge im Hinblick auf die Art und Weise der Erzeugung. Angesichts des steigenden Umweltbewusstseins der Verbraucher besteht ein hoher Anreiz seitens der Produzenten,
Umweltfreundlichkeit als Teil der Produkteigenschaften zu integrieren und mit Hilfe von Kennzeichen/Labeln zu kommunizieren.

Bearbeiter: Sebastian Foth

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Letzte Änderung des Projekteintrages: 01.02.2022

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