Integriertes Nachsorgekonzept für Oberflächenabdichtungungen von Deponien

Projektleitung: R. Bill

Förderung: LGF

Kooperation: Deponie Parkentin, Stadtentsorgung, Umweltamt

Zeitraum: 1998

Einordung:
Institut: Professur Geodäsie und Geoinformatik
Teilschwerpunkt: Umweltgerechter Stoffhaushalt

 

Projektbeschreibung:
Die mittelfristige Funktionsüberwachung der Oberflächenabdichtungen von Deponien ist wegen fehlender Auflasten und zu erwartender Verformungen und damit verbundenen Schadensrisiken von großer Bedeutung. Der in den GDA-Empfehlungen (1994) vorgeschlagene „Verfor-mungssicherheitsnachweises für mineralische Dich-tungsschichten“ ist aufwendig. Ziel der Untersuchungen - die als Diplomarbeit von Frau Sandra Knakrügge (1997) begonnen und in Form eines Stipendiums im Rahmen der Landesgraduiertenförderung (1.4.1998 - 1.9.1998) weiterbearbeitet wurde - war es, die Einsatzmöglichkeiten der digitalen Photogrammetrie und anderer Vermessungsmethoden (z.B. GPS) und der Thermalerkundung als Bestandteile eines integrierten Nachsorgekonzeptes zu untersuchen. Dabei wurde geprüft, ob die digitale Photogrammetrie eine rationelle, örtlich und zeitlich lückenlose Datenerfassung der Deponieoberfläche darstellt. Desweiteren wurden durch eine multitemporale photogrammetrische Luftbildauswertung die Informationen zur zeitlichen und räumlichen Entwicklung des Deponie-standortes Parkentin mit Hilfe Digitaler Geländemodelle vervollkommnet und damit Basisinformationen von nicht mehr zugänglichen Deponieabschnitten geschaffen. Zusätzlich wurde über die Thermalerkundung von noch nicht abgedeckten Deponieabschnitten die Oberflächentemperatur erfaßt, die ein Indikator biochemischer Abbauprozesse und somit Hinweise auf die Entwicklung lokaler Setzungsmulden geben kann.

Bearbeiter: Sandra Knakrügge, Görres Grenzdörffer

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Letzte Änderung des Projekteintrages: 12.11.2001

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